Kreisstadt Saarlouis erhält Landessiegel "Familienfreundliche Kommune"

19.01.2017

Von: Sven Mohr


Für das besondere Engagement zur Förderung der Familienfreundlichkeit durch die Umsetzung vielfältiger generationsübergreifender Maßnahmen wurde die Kreisstadt Saarlouis zuletzt von der Saarländischen Landesregierung ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde zeichnete die saarländische Familienministerin Monika Bachmann insgesamt zehn saarländische Kommunen aus.



Familienministerin Monika Bachmann, Sozialplaner Michael Leinenbach, Leiter des Amtes für Familien, Soziales, Schulen und Sport, Harry Berwanger und Staatssekretär Stephan Kolling (v.l.n.r.). Bild: Ministerium

Unter dem Motto "Familienfreundliches Saarland 4.0" kündigte die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland, Monika Bachmann, letztes Jahr die Neuausrichtung der Familienpolitik an. Im Rahmen dieser Neukonzeption wurde auch die Ausschreibung zur Verleihung des Landessiegels "Familienfreundliche Kommune" gestartet. Mit diesem Siegel sollten diejenigen Kommunen ausgezeichnet werden, die besonderes Engagement zur Förderung von Familienfreundlichkeit zeigen. Ziel sollte es sein, das Bewusstsein für die Anliegen von Familien vor Ort zu stärken, das örtliche Lebensumfeld an die Bedürfnisse aller Genrationen anzupassen und zu unterstützten. 

 

"In diesem Jahr erhielten das Siegel insgesamt zehn saarländische Kommunen, die sich zum Wohle aller Generationen in den verschiedensten Handlungsfeldern engagierten und so für eine familienfreundlichere Gestaltung des Lebensumfeldes einsetzten", so Ministerin Monika Bachmann anlässlich der Verleihung. "Ein besonderes Augenmerk bei der Vergabe des Landessiegels hat unser Fachgremium auf die Förderung der Eigenständigkeit der Familien und das Subsidiaritätsprinzip gelegt", betonte die Ministerin weiter. 

 

Bezugnehmend auf die Kreisstadt Saarlouis lobte sie das seit Ende der 90er Jahre beispiellose Engagement im Bereich der Familienfreundlichkeit. In der Folge ging die Ministerin auf einige wenige generationsübergreifende Bereiche ein. Ein Bestandteil der kommunalen Kinder-, Familien- und Sozialpolitik sei beispielsweise der Sozial- und Familienpass, der als ein Service und Vorteilsausweis für bedürftige Familien anzusehen sei. Im Rahmen der Jugendsozialarbeit seien Streetworker Ansprechpartner für junge Menschen, die sich im öffentlichen Raum aufhalten. Im Bereich Seniorenarbeit werde ebenfalls einiges bewegt. Dort sei unter anderem die Auflage der Informationsbroschüre "Aktiv älter werden - Kurse und Veranstaltungen auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren" anzusprechen. Der Mehrgenerationenansatz werde in vielfacher Hinsicht von der Kreisstadt Saarlouis durch das Konzept "MehrGenerationen Saarlouis" verfolgt. Bei der Unterstützung von Migrantenfamilien zeichne sich die Kreisstadt Saarlouis besonders durch die eingerichtete Schnittstelle " Flüchtlingsunterstützung " aus, die die Angebote für Flüchtlinge koordiniert. 

 

Vertretend für Oberbürgermeister Roland Henz nahmen der Amtsleiter für Familien, Soziales, Schulen und Sport, Harry Berwanger, sowie Sozialplaner Michael Leinenbach die Auszeichnung in Saarbrücken entgegen. 

 

Neben der Kreisstadt Saarlouis erhielten auch die Kommunen Beckingen, Eppelborn, Illingen, Kirkel, Nonnenweiler, Ottweiler, Püttlingen, St. Ingbert und Tholey das Landessiegel "Familienfreundliche Kommune". Neben dem ausschreibenden Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sind sowohl das Ministerium für Inneres und Sport, als auch der Städte- und Gemeindetag sowie eine Vertreterin des Lokalen Bündnis für Familien im Fachgremium vertreten. 

 

Landessiegel "Familienfreudliche Kommune" 


 

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