lokale Bündnisse für Familie: Zukunft gemeinsam gestalten: Viel Interesse am 4. Saarlouiser Gesundheits- und Mobilitätstag

Zukunft gemeinsam gestalten: Viel Interesse am 4. Saarlouiser Gesundheits- und Mobilitätstag

08.05.2018

Von: Petra Molitor


2014 keimte in der Seniorenbeauftragten der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, eine Idee. Gemeinsam mit dem damaligen städtischen Behindertenbeauftragten, Bernhard Ruppenthal, wollte sie eine Veranstaltung in der Festungsstadt installieren, die Senioren und Menschen mit Handicap in den Vordergrund stellt, ihnen die Möglichkeit bietet, sich zu informieren und auszutauschen. Der damalige Rollatortag wurde auf Anhieb ein großer Erfolg und bestärkte die Initiatoren, weiterzumachen. Anfang Mai lockte jetzt die bereits vierte Auflage des mittlerweile zum Gesundheits- und Mobilitätstag umbenannten Events zahlreiche Aussteller und Besucher auf den Kleinen Markt. Die offizielle Eröffnung fand durch Sozialministerin Monika Bachmann und Oberbürgermeister Peter Demmer statt.



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Der 5. Mai als Veranstaltungstag war bewusst gewählt. Am Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung sollte ein deutliches Zeichen gesetzt werden. „Ein Zeichen, dass Menschen mit Behinderung Gehör finden in Politik und Gesellschaft. Dass wir auf einem guten Weg sind, aber uns gleichzeitig auch bewusst sind, dass noch viel zu tun ist. Und das wollen wir anpacken, und zwar gemeinsam. Menschen mit Behinderung und Menschen ohne. Lassen sie uns das Leben zusammen leben“, betonte die Schirmherrin Monika Bachmann. Sie dankte der Kreisstadt Saarlouis, dem Landkreis Saarlouis und allen Kooperationspartnern und Sponsoren für die Durchführung des Gesundheits- und Mobilitätstages.

 

Oberbürgermeister Peter Demmer bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Kommen und ihr großes ehrenamtliches Engagement. Gleichzeitig stellte er der Öffentlichkeit den neuen Beauftragten für Menschen mit Behinderten in der Stadt Saarlouis, Frank Michler, vor.

Aktivistin Dunja Fuhrmann plädierte anschließend für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.

 

Mehr als 20 Vereine, Organisatoren und Firmen präsentierten ihre Angebote

 

Die Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis waren mit einem Bus vor Ort, an dem man das Ein- und Aussteigen mit Rollstuhl oder Rollator üben konnte.

Der Schwesternverband mit seinem ambulanten Pflegedienst und Fachdienst „Selbstbestimmtes Wohnen“ lud dazu ein, sein Glück am Glücksrad zu versuchen.

 

Die Firma Aktiv Optik Rolf Schneider GmbH bot einen kostenlosen Hör- und Sehtest an. Die Beratungsstelle des Landkreises Saarlouis "Besser leben im Alter durch Technik" zeigte technische Hilfsmittel, durch die Senioren ein möglichst langes Verbleiben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden kann. Auch ein wichtiges Thema: Sicherheit. Hier waren die Seniorensicherheitsbeauftragten des Landkreises Saarlouis und die Polizeiinspektion Saarlouis mit Wissenswertem rund ums Thema sehr gefragt.

 

Weitere Teilnehmer waren das Café Courage der Arbeiterwohlfahrt, das Atelier Kerativ, der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Saarland e. V., der Sozialverband VdK, der Demenz-Verein Saarlouis, der Mitmachzirkus, die Diakonie Saar, die Ford Central-Garage Dillingen, die IKK Südwest und die Die Université du Luxembourg- National Centre of Excellence in Research on Parkinson`s Disease.

 

Auch vor Ort dabei: Sanitätshaus Stein & Bayer, Rink Rehaservice, Fa. Resch "Barrierefreies Bauen, Reisen Erleben Noll GmbH, der Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.(DAAB) Landesverband Saar, der Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland BSVSAAR, die Zukunftswerkstatt Saar mit dem Behindertenbeauftragten aus Dillingen, B.A.D.S. –Landessektion Saar, der Pflegestützpunkt und der Landesverein Selbsthilfe e.V.

 

Für den klangvollen musikalischen Rahmen sorgten Horst Friedrich und der Inklusionschor „Wir sind wir“ der Reha GmbH. Es war eine große Freude, den Sängerinnen und Sängern zuzuhören und zuzusehen. Umweltminister Reinhold Jost verkauften als „Jost am Rost“ Würstchen und anderes für einen guten Zweck. Alle Verkaufserträge wurden gespendet.


 

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