"Good Practice" - Gesundheitliche Chancengleichheit

Das Präventionsmodell der Stadt Saarlouis als Teil des lokalen Netzwerkes Saarlouis 

 

Angebote der Gesundheitsförderung professionalisieren sich immer mehr und unterliegen zunehmend strengeren Qualitätsansprüchen. Die Qualität und Wirksamkeit dieser Arbeit lässt sich aber nicht so einfach messen, analysieren oder testen wie ein Werkstoff oder Produkt.

 

Gesundheitsfördernde Arbeit setzt in den vielschichtigen Lebenswelten der Menschen an und entfaltet ihre Wirkung in der Regel nur über größere Zeiträume. Die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit gesundheitsförderlicher Maßnahmen zu belegen ist ein entsprechend schwieriger Prozess, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Projekte und auch die Entscheidungsträger vor neue Aufgaben stellt. 

 

Derzeit gibt es bei den Beteiligten noch keine Übereinkunft darüber, wie diese komplexen Aufgaben am besten anzugehen sind. Deutlich ist inzwischen aber, was erfahrungsgemäß als gute und nachahmenswerte Praxis in der Gesundheitsförderung betrachtet werden kann. Hier setzt der Gedanke von Good Practice an: Durch Identifizierung und Benennung von Bereichen, in denen Projekte der Gesundheitsförderung herausragende Arbeit leisten, werden die vorhandenen positiven Potenziale erschlossen und Anderen zur Nachahmung empfohlen.

 

Herr Marcus Wächer von der  LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V. (LAGS) - Regionaler Knoten Saarland - hat das Präventionsmodell der Kreisstadt Saarlouis geprüft und entsprechend beschrieben.

 

Abschließend wurde das "Good Practice" Konzept von Frau Dipl.-Ing. Christa Böhme des Deutsches Institut für Urbanistik in ihrer Funktion als Mitglied des beratenden Arbeitskreises "Gesundheitliche Chancengleichheit" beurteilt.

 

Frau Dipl.-Ing. Christa Böhme:  "Ich halte das Beispiel für sehr geeignet, in die Good Practice Sammlung aufgenommen zu werden. Der Stadt Saarlouis scheint es ganz offensichtlich gelungen zu sein, eine breit und langfristig angelegte Primärprävention für Kinder und Jugendliche zu installieren, die alle Alterstufen einbezieht, stark sozalräumlich ausgerichtet ist und auch niedrigschwellige aufsuchende Angeboten für schwer erreichbare Jugendliche umfasst. Vorbildhaft ist zudem das von der Stadt initiierte breite Präventionsnetzwerk mit zahlreichen freien Trägern und Einrichtungen und die Absicherung der Kooperation durch Verträge."

 

Der durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiierte Kooperationsverbund "Gesundheitliche Chancengleichheit" hat die folgenden Praxisbereiche des Angebots „Das Präventionsmodell der Stadt Saarlouis als Teil des lokalen Netzwerkes Saarlouis“ als besonders nachahmenswert (Good Practice) identifiziert:

- Integriertes Handlungskonzept/Vernetzung

- Innovation und Nachhaltigkeit

- Partizipation

Präventionsmodell der Kreisstadt Saarlouis im Überblick

 

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Michael Leinenbach

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