Margarete Wiotte

Lebensdaten 

 

Geboren: 10. Januar 1892 in Schaffhausen/Saar 


Gestorben: 09. Januar 1983 in Bous 

 

 

 

Chronologie (Kurzer Lebenslauf) 

 

Kindheit und Jugendzeit in Wadgassen 

1918:
Umzug nach Essen-Borbeck, wo ihr Onkel und ihre Tante (Ludwig Wiotte und Maria geb. Schmitt) lebten

1919: Heirat mit Mathias Wiotte 

1919 – 1927: Geburt von drei Kindern 

1927:
Umzug ins Saargebiet 

1930 – 1935: Sekretärin von Hans Pink (1906-1974, Mitglied im Landesrat für die KPD)

1935:
Mathias Wiotte geht ins Exil, Margarete bleibt mit den drei Kindern in Bous

1935-1945:
Ausgrenzung und Schikanen, die Kinder wurden an der Berufsfindung, Margarete arbeitete u.a. als Waschfrau 

1937: Auf Druck der Nationalsozialisten: Scheidung von ihrem Mann

1946 – 1962: mehrere Anträge auf Entschädigung und auf Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus, die alle abgelehnt wurden 

1951: ihr Mann Mathias wird rückwirkend für das Jahr 1941 für Tod erklärt

Bis zu ihrem Tod lebte Margarete zurückgezogen in Bous 

 

 

 

Ämter / politische, kulturelle, soziale Mandate

  • Mitglied in der KPD 
  • 1932 – 1935: Mitglied im Saarlouiser Kreistag
  • 1932 – 1935: Mitglied im Gemeinderat Bous 

 

 

Besondere Leistungen / Werke

Widerstand gegen den Nationalsozialismus 

 

 

 

Autorin

Dr. Claudia Wiotte-Franz 

Literatur

Hall of Fame – Auf den Spuren der Frauen, Die ersten Frauen in Parlamenten Bd. 2, Saarlouis 2022, S. 55-59