Dr. Maria Moll

Lebensdaten
Geboren: 29. Januar 1897 in Saarbrücken St. Johann
Gestorben: 14. März 1988 in Saarlouis
Chronologie (Kurzer Lebenslauf)
1903 – 1907: Besuch der Kath. Volksschule in Saarbrücken St. Johann
1907 – 1916 Besuch des Lyzeums und Oberlyzeums in Saarbrücken
1917: Besuch des Pädagogischen Kurses der Ursulinen
1917 Erhalt des Zeugnisses der Lehrbefähigung für Volks-, Mittel- und höhere Schulen
9. März 1918 Eintritt in die „Kongregation der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Karl Borromäus“ in Trier als Schwester Clara
1917 bis 1922: Postulat und Noviziat
1922: erstes Gelübde
1925: ewige Profess
Ab 1926 Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Kunstgeschichte an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Münster
1930 Veröffentlichung der historischen Dissertation in der Festschrift der Stadt Saarlouis
1931 Ablegung der wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt
1931 Ablegung der mündlichen Doktorprüfung
Ab 1932 Übernahme der Leitung der Haushalts- und Frauenschule und des Internates der Marienburg in Vallendar am Rhein
1949 Austritt aus der Kongregation der Borromäerinnen
1949 Verzicht auf die Leitung der Anstalt Marienburg
1950-1954: Unterricht als Studienrätin am Gymnasium in Günzburg/ Donau und St. Wendel
1954 -1962: am Staatlichen Mädchenrealgymnasium St. Wendel (heute Cusanus Gymnasium St. Wendel)
12. April 1962 Eintritt in den Ruhestand
Ämter / politische, kulturelle, soziale Mandate
Pädagogin und Historikerin
Besondere Leistungen / Werke
- Intensive Beschäftigung mit der Geschichte der Stadt Saarlouis
- 1980 Veröffentlichung der Abhandlung „Die Distriktverwaltung Saarlouis – Gewaltherrschaft zur Zeit der französischen Revolution 1790/1795“
Autorin
Rosemarie Boudier
Literatur
Hall of Fame – Auf den Spuren der Frauen, Lebensgeschichten aus Saarlouis Bd. 1, Saarlouis 2019, S. 32-38

